EduCamp 2009

 

1. österreichisches EduCamp – Herbst 2009
eine Veranstaltung der Interuniversitären Initiative für Neue Medien Graz (iUNIg)
in Kooperation mit den EduCamp-Initiatoren in Deutschland

Alles zum Thema am EduCamp unter:
http://educamps.elearning2null.de
http://educamp.mixxt.de/

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Digital native, totally wired, lifestreaming, information overload, mobile society sind Stichwörter, die immer mehr an Bedeutung gewinnen und deren Auswirkungen auf den Bildungsbereich bereits heute in Ansätzen sichtbar werden. Diskutierte man vor Jahren noch über online Lehren und Lernen an Hochschulen, Schulen und in der Weiterbildung, so scheint dieses Thema in der Debatte über Web 2.0 Anwendungen unwichtig zu sein. Doch was passiert, wenn die Jugend von heute, aufgewachsen in virtuellen Netzwerken, ausgestattet mit hochleistungsfähigen Endgeräten und breitem Wissen über Webanwendungen und Programmiertechnologie, Schule und Universitäten bevölkert? Um diese Entwicklung im Bildungsbereich umfassend diskutieren zu können, veranstaltete iUNIg vom 6.-7. November 2009 das erste österreichische und vierte deutschsprachige EduCamp rund um das Thema „Lernende von morgen – Informationsjunkies?“.

E-Learning ExpertInnen, Forschende sowie Lehrende von Bildungseinrichtungen, VertreterInnen von Unternehmen sowie alle Interessierten sind eingeladen, in einem kommunikativen Zusammentreffen Meinungen, Fakten, Visionen auszutauschen. Veranstalter des Educamps ist iUNIg (Interuniversitäre Initiative für Neue Medien Graz), und als Ort konnte die Technische Universität Graz gewonnen werden. Themenschwerpunkte des EduCamps sind u.a. „Digital gap“ und „EduPunk“. Weitere Themen werden z.B. „Mobile Learning“ oder „Umgang mit Information overload“ im Bildungseinsatz sein. Basierend auf dem Konzept eines BarCamps sind die TeilnehmerInnen aufgefordert, ihre eigenen Themen mitzubringen, über die sie gerne referieren bzw. diskutieren möchten.

Franz Patzig, einer der Hauptorganisatoren bisheriger BarCamps in Deutschland, beschreibt dies als „Mitmach“-Konferenz, bei der sich der Tagesplan erst vor Ort durch kurze Vorstellung des eigenen Themas und anschließende Belegung der vordefinierten Zeitfenster ergibt. Ein kollaboratives „Geben und Nehmen“ entsteht. Angedacht sind dabei sowohl Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden als auch andere Methoden des wissenschaftlichen Austausches, die von den TeilnehmerInnen gerne als Ideen eingebracht werden können.

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