Inhalte OER

Österreichische Fachtagung zu Open Educational Resources – OER

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Donnerstag 26. Mai 2011

08.30 – 10.00: Registrierung / Ausgabe der Tagungsunterlagen

10.00 – 10.15: Eröffnung und Begrüßung
Martin Polaschek, Vizerektor für Studium und Lehre der Universität Graz

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10.15 – 11.15: Keynote: The changing landscape of educational practice – openness and participation
Grainne Conole, Open University UK
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11.15 – 12.00: OER sind anders. Erfahrungen aus dem Lehrbuchprojekt L3T
Sandra Schön, Salzburg Research
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>> L3T ontour [Youtube]
>> L3T [Homepage]
>> Vortragsaufzeichnung [Video]

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12.00 – 12.30: OERs and the university: institutional aspects of openness
Wolfgang Greller, Open University of the Netherlands
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>> Vortragsaufzeichnung [Video]

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12.30 – 14.00: Mittagspause

14.00 – 16.30: Parallelworkshops:
„Podcasts in der Lehre: Motivationsfaktoren und Hindernisse“, Karl-Franzens-Universität Graz
>> Workshopunterlagen – Folien [PDF]
>> Workshopunterlagen – Charts [PDF]

„OER am Beispiel der TU Graz“, Technische Universität Graz
>> Workshopunterlagen [Etherpad]

„OER und Recht – Open = Free?!“, Kunstuniversität Graz & Medizinische Universität Graz

„OER im Schulbereich“, Pädagogische Hochschule Steiermark
>> Workshopunterlagen [Slideshare]

16.30 – 17.00: Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse im Plenum

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Kurzbeschreibung der Vorträge

„The changing landscape of educational practice – openness and participation“, Grainne Conole
The presentation will explore the impact of new social and participatory media on learning and teaching. It will focus on their characteristics of these media and the ways in which they are be harnessed in an educational context. It draws in particular on a review of web 2.0 tools and practices (Conole and Alevizou, 2010). It will discuss in particular the notion of openness and participation in these digital spaces and will look at the nature of the new forms of community and interactions arising. It will put forward a Community Indicators Framework (CIF) that we have developed which can be used to design and evaluate learning interventions and environments to harness the potential of these new media.

„OER sind anders. Erfahrungen aus dem Lehrbuchprojekt L3T“, Sandra Schön
ER sind anders.
Erfahrungen aus dem Lehrbuchprojekt L3T.
OER zeichnen sich – im Unterschied zu traditionellen Bildungsressourcen – dadurch aus, dass sie frei zugänglich im Internet zu finden sind und auch frei verwendet, oft sogar modifiziert werden dürfen. OER sind jedoch nicht nur in der Form ihrer „Veröffentlichung“ anders: OER-Projekte unterscheiden sich auch sonst vielfältig: in der Ideenfindung, der Finanzierung, der Entwicklung, der Qualitätssicherung oder auch dem Marketing. Am Beispiel des Projekts „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (kurz L3T,http://l3t.eu) wird aus Sicht der Initiatoren gezeigt, wie es sich in diesem OER-Projekt gestaltete und welche Erfahrungen damit gemacht wurden.

„OERs and the university: institutional aspects of openness“, Wolfgang Greller
Openness means different things, and poses substantial challenges to the education system and to publicly funded institutions. The biggest of these perhaps is the increasingly polarised internal struggle faced by institutions as HEIs are expected to be open, transparent, and accessible, and at the same time requires them to be protective of their constituency and engage in competitive battles with peer institutions, private education providers, and the wider economy at large.
The question arises, whether the concepts of a highly competitive global knowledge economy and those of global openness are mutually exclusive or whether institutions can balance these in their favour and for the benefit of wider society.
The presentation highlights some of the issues that lie beneath the surface, leading to tensions in and around the education system. It will also touch upon the search for OER business models that are compatible with the demands put to institutions and that can secure their longer term future.”

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Kurzbeschreibung der Workshops

„Podcasts in der Lehre: Motivationsfaktoren und Hindernisse“, Karl-Franzens-Universität Graz

Mit der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität Graz bieten aktuell zwei steirische Universitäten Lehrveranstaltungsaufzeichnungen in Form von Podcasts über das Medienportal “iTunes U” an. Erste Erfahrungen zeigen, dass dieses Service von Studierenden vor allem in Phasen der Prüfungsvorbereitungen gut angenommen wird. Gleichzeitig bestehen seitens der Lehrenden noch vielfach Bedenken, ihre Lehrveranstaltungen als Podcasts zur Verfügung zu stellen. Zu diesen Bedenken zählen die unkontrollierte Verbreitung und mögliche böswillige Modifikationen der Aufzeichnungen ebenso wie die Angst vor leeren Hörsälen. Dazu kommen unklare Rahmenbedingungen, etwa in Hinblick auf Nutzungs- und Verwertungsrechte, die Verfügbarkeit der notwendigen Personalresourcen und der technischen Ausstattung oder die Erfüllung von Betriebsvereinbarungen.
Im Workshop erfolgt zunächst ein Erfahrungsbericht zum Einsatz von Podcasts an der Karl-Franzens-Universität. Danach sollen notwendige Rahmenbedingungen und Motivationsfaktoren diskutiert werden, welche die Erstellung und Verbreitung von Podcasts als effizientes Service für Studierende unterstützen.

„OER am Beispiel der TU Graz“, Technische Universität Graz

Die Technische Universität Graz bietet auf Ihrer Webseite http://opencontent.tugraz.at seit geraumer Zeit offene Bildungsresourcen an. Weiters bekennt sie sich offen zu einer Open Content Strategie um dem öffentlichen Bildungsauftrag nachzukommen. Im Workshop werden sowohl die Strategie als auch deren Umsetzung besprochen. Es werden Beispiele veranschaulicht und diskutiert bzw. erläutert, wie ein solches Konzept gezielt zum Einsatz gebracht wird. Der Workshop soll anregen über OER nachzudenken und wie diese in anderen Bildungsinstitutionen verwendet werden.

„OER und Recht – Open = Free?!“, Kunstuniversität Graz & Medizinische Universität Graz

Die öffentliche Nutzung persönlich erstellter Medien und der Umgang mit Urheberrechten von Lehrenden, AutorInnen und KünstlerInnen in eLearning-Szenarien erschwert häufig den Einsatz audiovisueller Medien oder verhindert ihn sogar. Eine kritische und zuweilen ironische Betrachtung einiger Beispiele wird aufzeigen, wie die Rechte der UrheberInnen gewahrt bleiben und mit einem offenen Zugang zu Bildungsresourcen vereinbar sind.

„OER im Schulbereich“, Pädagogische Hochschule Steiermark

Im schulischen Bereich sind Lernplattformen im Einsatz, die teilweise selbst als offene Lernresourcen interpretiert werden können. “Moodle” selbst ist als open source Lernplattform in vielen Bildungsinstitutionen im Einsatz. Sogar das BM:UKK unterstützt diese Initiative indem es gratis-Instanzen der “EduMoodle” für Bildungsinstitutionen vergibt. Open Content wird in Schulen noch selten gelebt. Zwar werden Inhalte aus dem Internet verwendet aber selten eigene Inhalte publiziert. Der Workshop soll mögliche Organisationsformen, good practice Beispiele und brauchbare Quellen aufzeigen.

3 Antworten bis “Inhalte OER”

  1. [...] Im folgenden ein paar persönliche Blitzlichter von der Fachtagung zu Open Educational Ressources in Graz am Donnerstag 26.5.2011. Die vollständige Tagungsdokumentation findet sich hier. [...]

  2. [...] Österreichische Fachtagung zu Open Educational Resources – OER widmete sich den Chancen und den Risiken von Web 2.0 in der Lehre. Im Workshop „OER und Recht – [...]

  3. [...] Graz auf der iUNIg-Conference ging es vorletzte Woche um OER. Einige Eindrücke von Teilnehmern stehen online. Hier werden zwei [...]